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Zur Notwendigkeit alternativer Informationsquellen


Die etablierten Medien wie "Spiegel", "Zeit" usw. sind schon lange außerstande, unabhängigen Journalismus zu leisten. Der Grund dafür ist klar: Sie müssen einer bestimmten Richtung folgen, da sie davon abhängig sind, Zugang zu Informationen von Regierungen, Unternehmen, Verbänden usw. zu erhalten, d.h.: auf Pressekonferenzen eingeladen zu werden, Interviewpartner zu finden, an Konferenzen und Reisen teilnehmen zu können usw.. Eine allzu unbotmäßige Berichterstattung ist da hinderlich.

Hinzu kommt, dass auch das Nachrichtenwesen heutzutage in großem Ausmaß monopolisiert ist: Es gibt eine winzigkleine Zahl globaler Presseagenturen, die die Presse der Welt mit Nachrichten versorgen. Das erklärt etwa, warum seit einigen Jahren im "Spiegel" über weite Strecken exakt dieselben Nachrichten zu lesen sind wie in der "Welt". Eigene Journalisten in jedes Krisengebiet zu schicken, und eigene Themen aufzuarbeiten, ist den meisten Medien schlichtweg zu teuer.

Desweiteren sind die Medien der Welt auf einen bestimmten Kreis von Werbekunden angewiesen, was weitere Zensur bedingt: "Des Brot ich ess, des Lied ich sing."

Kurzum: Eine wirklich unabhängige, aufklärende Presse existiert fast nicht mehr. Ansatzweise gibt es heutzutage fast nur noch im Internet so etwas wie freie Berichterstattung. Zwar ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt - manches davon ist sogar grottenschlecht und reinste Bauernfängerei (etwa Diskussionen über eine sogenannte "Klimalüge", "Chemtrails", "Reichsregierungen", die "Hohlwelt" und ähnliches). Das liegt daran, dass Zensurfreiheit gleichzeitig bedeutet, dass Qualität und Dilettantismus, Wahrheitstreue und Desinformation sich frei vermischen können.

Dennoch findet man fast nur noch im Netz die Bereitschaft, Tabus zu hinterfragen. Dem, der über einen gesunden Menschenverstand und ein integres Gewissen verfügt, bieten sich hier am ehesten Möglichkeit und Ansporn, sich einigermaßen unabhängig zu informieren.

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